was fehlt der deutschen startup szene

 

Startup-Szene: Besser geht es immer

Die deutsche Startup-Szene hat in den vergangenen Jahren einen vielversprechenden Aufstieg hinter sich – mit Berlin an der Spitze. Und allen Unkenrufen nach einer neuen Blase wie der Anfang der 2000er Jahre zum Trotz. Auch die Politik hat die Wirtschaftskraft der Digitalbranche entdeckt und verspricht zu helfen. Denn besser geht’s ja immer.

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In den vergangenen Wochen hatte Gründerszene bei den Dreharbeiten auf Events, in Interviews und Porträts immer wieder auch die befragt, die mittendrinn in der Szene stecken, was ihnen in der deutschen Startup-Landschaft noch fehlt, um besser und nachhaltiger arbeiten und wachsen zu können.

Im Rahmen des Formats „Kurz nachgehakt“ werden die Antworten in kurzen Clips präsentiert. In den vergangenen Wochen sind auf diese Weise einige interessanten Aussagen zusammen gekommen. Hier nun die letzten beiden Statements zu diesem Thema.

Was VCs, Gründer und Experten sagen

Florian Heinemann ist Mitgründer und Geschäftsführer vom Berliner Inkubator Project A Ventures. Vorher war er – wie auch viele der ursprünglichen Project-A-Kollegen – bei Rocket Internet tätig und hat dort TopTarif, eDarling und Zalando mit aufgebaut. Was seiner Meinung nach noch in der deutschen Startup-Szene fehlt, sagt er in folgendem Video:

 

 

Christian Bicker leitet die Berliner Dependance des Jobvermittlers Careerteam. Davor war er unter anderem als Interims-CEO bei
Delinero, einem Online-Markt für Lebensmittel, tätig und hat beim Hamburger Company-Builder TruVenturo mehrere Startups aufgebaut. Was ihm fehlt:

 

 

Marcel Pirlich ist Mitgründer und CEO beim SEM-Optimierer Adspert, einem Unternehmen, das definitv nicht zu den Hype-Startups Berlins gehört. Früh hat sich das 2010 gegründete Startup auf internationale Märkte konzentriert und hat eine eigene mathematischstatistische Software entwickelt, mit der sowohl Google AdWords-, als auch russische Yandex.Direct-Kampagnen gesteuert werden können. Was ihm fehlt:

 

 

Gabriel Matuschka kennt die deutsche Startup-Szene aus jedem Blickwinkel. Er ist Gründer (TripHunter), VC (Partech International) und Event-Organisator (Berlin Tech Meetup). Was ihm fehlt:

 

 

Heico Koch hat noch das Platzen der Dotcom-Blase mitgemacht. Er sammelte unter anderem bei Dooyoo und Immobilienscout Erfahrungen in der Startup-Welt. Heute ist er auch Mentor beim StartupBootcamp in Berlin und Gründer einer Innvations-Agentur namens Leanovate. Was ihm fehlt:

 

 

Seriengründer Jan Beckers gehört zu den Musterschülern der Branche. Mit der 2011 gegründeten Hitfox Group hat er den weltweit ersten „Company Builder“ für Games-Distribution-Geschäftsmodelle gegründet und beschäftigt heute knapp 100 Mitarbeiter in Berlin, San Francisco, Seoul und Paris. Was ihm fehlt:

 

 

Stephanie Richter ist Mitgründerin und COO beim SEM-Optimierer Adspert. Was ihr fehlt:

 

 

Gerrit Müller, Europachef vom Online-Shoppingclub JustFab, wählt einen humorigen Ansatz bei der Beantwortung der Frage, was der deutschen Startup-Szene noch fehlt:

 

Foto: NamensnennungWeitergabe unter gleichen Bedingungen Bestimmte Rechte vorbehalten von Kevin Burkett

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