Erento, Exit, VM Digital

Der Verkauf von Erento (www.erento.com) an VM Digital (www.vm-digital.net), die Internet-Gruppe des Vorarlberger Medienhauses, ist der jüngste Exit des Samwer-Clans, dürfte aber eher nicht zu den lukrativeren der drei Brüder zählen – geschätzt könnte eine Verkaufssumme von fünf Millionen Euro realistisch sein.

Erento soll unter VM Digital weiter internationalisieren

Erento ist ein Marktplatz für Mietartikel im Internet, auf dem Nutzer sich Alltagsgegenstände ähnlich dem Prinzip von ImmobilienScout24 (www.immobilienscout24.de) gegen eine Gebühr ausleihen können. Laut eigenen Angaben brachte es Erento zuletzt auf gut 1,2 Millionen Artikel von rund einer Million Nutzern, die in mehr als 30 Ländern aktiv sind.

Damit bezeichnet sich Erento als weltweit größten Marktplatz für das Mieten und Vermieten im Internet, wieviel genau dies VM Digital wert wahr, wurde jedoch verschwiegen. VM Digital ist eine Internet-Gruppe von Special-Interest- und Classified-Portalen, die dem Vorarlberger Medienhaus zuzuordnen ist, und übernahm Erento im Juni 2011, um sich weiter zu vergrößern und entsprechendes Knowhow bei der Internationalisierung des Mietmarktplatzes zu sammeln.

Neben den Samwers, die mit ihrem European Founders Fund (EFF) investiert waren, beteiligte sich auch Holtzbrinck Ventures (www.holtzbrinck-ventures.com) an dem Berliner Startup. Bisher scheint der Mietmarktplatz noch nicht sehr stark abgehoben zu haben und vor allem das Geschäftsmodell war Diskussionsgegenstand in der Branche. Wurde zunächst auf eine Mischung aus Einstellgebühr und Provision gesetzt, stellte Erento sein Modell bald um und strich den Provisionsanteil, während die Einstellgebühren deutlich erhöht wurden.

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