interview, martin zapart, youtailor, joel kaczmarek, maßkleidung, kleidungsbranche

Vertreibt das eigene Unternehmen maßgeschneiderte Hemden und Anzüge über das Internet, wird natürlich genauer hingeschaut, was der Gesprächspartner denn so trägt. Und so schaute auch Gründerszene ganz genau hin, als Martin Zapart, Geschäftsführer von YouTailor (www.youtailor.de), in einem Interview Rede und Antwort stand, bei dem es neben den Geschäftsprozessen des Online-Maßschneiders natürlich auch um die Entstehungsgeschichte, die Investorenschaft und die internationale Konkurrenz des Wiener Unternehmens geht.

Martin Zapart über YouTailor und die Geheimnisse der Kleidungsbranche

YouTailor darf wohl als einer der größten Online-Anbieter für maßgeschneiderte Kleidungsstücke in Europa gelten, ist das Unternehmen doch auch potent finanziert durch Holtzbrinck Ventures (www.holtzbrinck-ventures.com) und den Handelskonzern Tengelmann (www.e-tengelmann.de), der im Juli 2010 zehn Prozent von YouTailor erwarb.

Neben der geschäftlichen Performance, zu der Martin Zapart auch das ein oder andere andeutet, interessieren den Nutzer dabei sicherlich auch die Abläufe bei YouTailor: In welcher Reihenfolge wird die Bestellung vollzogen? Woher nimmt YouTailor die genauen Maße seiner Nutzer und wie hoch ist eigentlich die Retourenquote? Im Gespräch mit Gründerszene geht Martin Zapart auf diese und weitere Fragen ein und beschreibt detailliert, wie Nutzer aus zehn hoch 36 Varianten wählen können. Auch brandaktuelle Themen wie eine Vermessung per Kamera werden dabei nicht ausgelassen.

Neben den Plänen zur eigenen Internationalisierung geht Martin Zapart im Gespräch auch auf die Konkurrenz zu Anbietern wie Herrenschmiede (www.herrenschmiede.de) – die selbst gerade ein Investment von der IBB erhalten haben – ein und erklärt, warum YouTailor produktionsseitig eigentlich von niemandem mehr etwas lernen kann, weshalb auch die internationale Konkurrenz aus Skandinavien, Europa allgemein oder den USA von Interesse für die Österreicher ist.

Film ab!