Lexikon

Netzwerken

Netzwerken meint den proaktiven Aufbau und die Pflege des eigenen Kontaktnetzwerks.

Jeder tut es, ob privat beim Sport oder in der Stammkneipe, auf dem Schulhof oder auf Konferenzen: Netzwerken. Netzwerken, auch unter „networken“ bekannt, meint den Aufbau und die Pflege des eigenen Kontaktnetzwerks, mit dem Ziel, dieses zu erweitern und unter Umständen Vorteile daraus zu gewinnen. Netzwerken ist der Prozess der Kontaktsuche, gleichzeitig aber auch die Beschäftigung mit dem eigenen Netzwerk, indem man sich mit diesem austauscht, sich informiert und gegenseitig hilft.

 

Die Funktionsweise des Netzwerkens basiert auf dem Prinzip der Freundesfreunde – Jede Person des Netzwerkes bringt wiederum Teile des eigenen Netzwerkes in das entstehende Beziehungsgeflecht ein und erweitert es so stetig. Egal, ob es sich hierbei um reale Freunde, Bekannte, Geschäftspartner oder Auftraggeber handelt – Jeder Teilnehmer eines Netzwerkes kann andere interessante Aspekte einbringen und den Mitmenschen auf die ein oder andere Art behilflich sein.


Das Ziel eines Netzwerkers kann altruistischer Natur sein, indem er dabei hilft, Menschen zu ihrem gegenseitigen Nutzen zusammenzuführen, aber auch mit wirtschaftlichen Interessen verbunden werden, wenn anhand des eigenen Netzwerks etwa Geschäftsbeziehungen ausgebaut oder gefördert werden. Im Online und auch im Offline-Leben findet man sowohl Netzwerke für ausschließlich private Zwecke, als auch Gemeinschaften, die rein beruflicher Natur sind. Aber egal ob privat oder geschäftlich, generell gilt: „Beziehungen schaden nur demjenigen, der keine hat“, denn ein gut gepflegtes Netzwerk kann in allen Lebensbereichen zu höheren Erfolgschancen verhelfen.


Mittlerweile bieten Online-Communities effektive Möglichkeiten für Networker, sich zu verbinden und das eigene Netzwerk zu pflegen. Social Networks wie Facebook oder StudiVZ erlauben Kontakt auf privater beziehungsweise studentischer Basis, während LinkedIn und Xing Business-Netzwerke sind, die auch zur beruflichen Interaktion genutzt werden können. Neben der leichten Handhabung haben Social Networks den Vorteil, dass man durch sie sehr einfach nachvollziehen kann, wer wen über welche Ecke kennt. So kann das eigene Netzwerk gezielter ausgebaut werden.

Beispiel

Karla Kontakfreudig geht auf jedes Internet-Event, das sie finden kann, weil sie auf Parties, zwischen Vorträgen und während Barcamps fleißig netzwerkt. Durch ihr großes Kontaktnetzwerk kommt sie ihrem Ziel eines eigenen Modemagazins im Internet immer näher.

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Alternative Schreibweisen und Falschschreibungen:

Networking