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JustFab mit fragwürdigen Geschäftspraktiken?

Fab schlägt zurück: Nachdem Namensvetter JustFab den Design-Shop wegen der Namensgleichheit vor Gericht zerrte, dreht Fab den Spieß nun um und hat Klage gegen JustFab eingereicht, berichtet TechCrunch. Laut Fab agiere JustFab mit fragwürdigen Geschäftsgebaren und zwinge Kunden in Abomodelle, die diese unwissentlich abschließen würden. Auch der angezettelte Namensstreit zwischen den beiden in Deutschland agierenden US-Unternehmen sei eine Farce, so Fab.

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Unfreiwillig abgeschlossene Mitgliedschaften seien bereits bei anderen Unternehmen der JustFab-Gründer wie zum Beispiel dem Diät-Produkt Sensa der Fall gewesen. Wegen dieses Sachverhalts und irreführender Werbung wurde das Unternehmen zu einer Zahlung von 900.000 US-Dollar verurteilt. Bei einer anderen Gründung, Intermix Media, wurden für fragwürdige Praktiken gar 7,5 Millionen US-Dollar fällig.

Aber auch im Falle der vor Gericht ausgetragenen Namensgleichheit habe JustFab scheinheilig agiert, so Fab. 2011 wurde JustFab kurzzeitig die Eintragung des Markenzeichens verwehrt, da ein bestehendes Unternehmen mit dem Namen „Fab Product Designs“ existierte. JustFab konterte zum damaligen Zeitpunkt, dass „Fab“ und „JustFab“ nicht zu verwechseln seien. Damit tätigte der Fashion-Shop allerdings genau die gegenteilige Aussage, die zum Gerichtsprozess im Juli dieses Jahres mit Fab.com führte, nach der „Fab“ und „JustFab“ durchaus zu verwechseln seien.

Bild: 150171 (Sebastian Duda)