Helpling-Gründer Benedikt Franke und Philip Huffmann

Helpling: In neun deutschen Großstädten aktiv

Das Rocket-Startup Helpling expandiert im Eiltempo: Bislang war das im April gestartete Unternehmen nur in Berlin, Hamburg, München und Köln vertreten. Ab heute vermittelt Helpling auch in Düsseldorf, Frankfurt, Leverkusen, Bonn und Stuttgart Reinigungskräfte. „Zeitnah“ will das Berliner Unternehmen, das von Benedikt Franke und Philip Huffmann geführt wird, zudem ins Ausland expandieren.

In welche Länder Helpling zuerst expandieren will, ist noch nicht bekannt. Offenbar soll das Startup – wie die meisten Rocket-Unternehmen – möglichst schnell wachsen, auch, um die vielen Wettbewerber abzuhängen.

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In Deutschland konkurriert das Startup mit dem 2012 in Berlin gestarteten Unternehmen Cleanagents, das mittlerweile in acht deutschen Großstädten, drei polnischen Städten und Wien aktiv ist. Anfang April launchte zudem ein (noch) kleiner Konkurrent in Berlin: Book A Tiger heißt das von den Lieferheld-Mitgründern Nikita Fahrenholz und Claude Ritter unterstützte Putzkraft-Startup. Bisher vermittelt Book A Tiger nur in Berlin Reinigungskräfte; bald sollen weitere deutsche Großstädte folgen.

G Tipp – Lesenswert bei Gründerszene Helpling: „Putzkraftvermittlung ist ein absoluter Milliardenmarkt.“

Der wohl größte Konkurrent für Helpling dürfte jedoch das US-Vorbild Homejoy sein: Erst im April begann das 2012 in San Francisco gegründete Unternehmen in England seine Europa-Expansion. „Ich fühle mich sehr geehrt, dass Rocket Internet unsere Idee übernommen hat, aber wir glauben, dass wir als Original sehr erfolgreich in Europa sein werden“, sagte Gründerin Adora Cheung gegenüber Techcrunch. Cheung versicherte auch, dass Homejoy keine Übernahme von Helpling plane – das Unternehmen solle eigenständig wachsen.

Bild: Helpling