Die Thermondo-Gründer Florian Tetzlaff, Kristofer Fichtner und Philipp Pausder (v.l.)

Die Thermondo-Gründer Florian Tetzlaff, Kristofer Fichtner und Philipp Pausder (v.l.)

Eon eröffnet Büro im Silicon Valley

Seit 2012 investiert Eon in Jungunternehmen, jetzt beteiligt sich der Energiekonzern aus Düsseldorf erstmals an einem Digital-Startup aus Deutschland: Für 20 Prozent der Anteile investiert Eon mehrere Millionen in Thermondo aus Berlin. Die genaue Summe will das Unternehmen, das sich selbst als „digitalen Handwerksbetrieb“ bezeichnet, nicht nennen. Thermondo vertreibt über eine Online-Plattform Heizungen, die es anschließend von Partnerbetrieben oder eigenen lokalen Meisterteams installieren lässt.

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In Deutschland hat Eon bislang nur in das Münchner Energieunternehmen Orcan investiert. Der Schwerpunkt liegt in den USA: Hier hat der Stromversorger bereits zehn Investments getätigt. Anfang September eröffnete Eon sogar ein Büro im Silicon Valley. So könnten interessante Geschäftsideen und mögliche Kooperationspartner noch früher entdeckt werden, heißt es von Seiten des Unternehmens. Sowohl in Europa als auch in den USA will E.on weiter investieren.

Für Thermondo ist Eon bisher ein reiner Geldgeber. Über mögliche Kooperationen werde derzeit noch diskutiert, bestätigt Thermondo-Gründer Philipp Pausder auf Anfrage von Gründerszene. Pausder leitet zusammen mit Kristofer Fichtner und Florian Tetzlaff das Startup, das in seinem Berliner Büro rund 30 Mitarbeiter beschäftigt. Neben Eon ist auch die IBB über den VC Fonds Technologie Berlin an dem Startup beteiligt.

Bild: Thermondo