Mit Social-Media hat sich im Grunde ein Begriff eingebürgert, der eine Großzahl digitaler Medien, Anwendungen und Technologien des Web 2.0 beschreibt. Diese haben gemein, dass die User über eine bestimmte Plattform im Internet sowohl via Nachrichten und Kommentare kommunikativ interagieren, als auch aktiv an der Gestaltung medialer Inhalte teilnehmen können.

Durch diesen User Generated Content grenzt sich Social Media klar von den traditionellen Massenmedien (Print, Film, Funk und Fernsehen) ab, da aus medialen Monologen sozial-mediale Dialoge entstehen. Der User, bisher meist nur Konsument, wird durch die breiten Möglichkeiten und geringen Eintrittsbarrieren sozialer Medien selber zum Produzenten und somit förmlich aus seiner medialen Unmündigkeit befreit: Er kann selber aktiv an der Gestaltung und Verbreitung von Nachrichten und Inhalten teilnehmen. Man spricht in diesem Zusammenhang häufig auch von der Demokratisierung von Wissen und der Medien.

Social-Media Anwendungen

So ermöglicht Social-Media es nicht nur Unternehmen, sondern eben auch einer jeden Privatperson, mit einer guten Idee oder einer spitzen Meinung die Aufmerksamkeit von Millionen Zuschauern oder Lesern zu erregen. Die gängigen Kommunikationsmittel sind dabei Text, Bild, Audio und Video, die häufig über Links plattformübergreifend miteinander verbunden werden.
Typische Social-Media Anwendungen sind Weblogs wie Spreeblick, Mikroblogging-Dienste wie Twitter, Social-Networks wie Facebook oder StudiVZ, Empfehlungsportale wie Qype, Foto-Sharing Plattformen wie Flickr oder Video-Sharing Plattformen wie YouTube. Der Begriff Social-Media soll erstmals angeblich in einem Beitrag des US-Unternehmens Guidewire Group auf der BlogOn Conference im Juli 2004 gefallen sein.