Der Begriff Win-Win-Situation kommt ursprünglich aus dem englischen Sprachraum, wobei die Win-Win-Situation ein Geschäft oder einen Informationsaustausch abbilden kann. Das bedeutet, dass durch das Geschäft für jede Seite ein höherer Nutzen generiert wird, als er an Kosten verursacht hat - beziehungsweise durch eine Zusammenarbeit mehr Vorteile auf beiden Seiten erreicht werden konnten, als ohne Zusammenarbeit. Somit stellen die Lösungen in Form von Win-Win-Situationen immer ein wünschenswertes Konstrukt dar. Die Strategie, mit der eine Win-Win-Situation angestrebt werden soll, wird so auch als Doppelsieg-Strategie bezeichnet.

Eine sehr angenehme Randerscheinung einer Win-Win-Situation ist darüber hinaus, dass Geschäftskontakte und die Beziehungen zwischen den Kooperationspartnern meist vertrauensvoller und angenehmer gestaltet werden können. Dies beruht auf der Tatsache, dass beide Seiten voneinander profitieren und somit an einer langfristigen Partnerschaft interessiert sind.

Der Wert einer Win-Win-Situation

Der Gewinn beider Seiten muss dabei nicht immer unbedingt direkt in Geld gemessen werden, sondern kann auch in einem höheren Nutzen oder Werbewert für die Beteiligten resultieren. Auch weiche Faktoren, wie Informationsaustausch und neue Erfahrungen können zu Win-Win-Situationen führen. Vor allem, wenn sie keine Kosten verursachen und somit automatisch einen Mehrwert bilden.

Neben der Win-Win-Situation, bei der alle Beteiligten als Gewinner aus der Zusammenarbeit hervorgehen, gibt es auch noch die sogenannte Win-Loose-Situation, bei der nur eine Partei einen Mehrwert generieren kann. Darüber hinaus gibt es auch noch sogenannte Loose-Loose-Situationen. Bei dieser Art von Geschäftssituationen entstehen auf beiden Seiten Verluste. Deshalb kann eine solche Situation als schädlich beschrieben werden und ist daher in keinem Fall eine empfehlenswerte Art der Zusammenarbeit.