Die DreamCheaper-Gründer Leif Pritzel (links) und Nathan Zielke

Sie könnten das „meist gehasste“ Startup der Hotelbuchungs-Portale werden, schrieb TechCrunch über das Berliner Startup DreamCheaper. Denn das Portal bucht Hotelzimmer automatisch auf günstigere Tarife um. 15.000 Nutzer verwenden den Service nach eigenen Angaben bereits – die Berliner behalten dabei einen Teil des gesparten Zimmerpreises ein.

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Das Prinzip hat offensichtlich auch die Investoren überzeugt: Holtzbrinck Ventures führt die Seedrunde an, in der das Startup insgesamt eine Million Euro erhält. Der Fonds von Rocket Internet, Global Founders Capital, und drei Business Angels sind ebenfalls mit an Bord. Die Privatinvestoren sollen Know-how aus dem Online-Reise-Geschäft mit einbringen, wie Gründer Nathan Zielke gegenüber Gründerszene erklärt. Einer der Investoren sei Wolfgang Heigl, Gründer des Flugpreisvergleichs-Portal Swoodoo.

Mit dem Kapital plant das Startup, die Webseite komplett zu überarbeiten. Durch einen verbesserten Algorithmus sollen „die Chancen auf Einsparungen für unsere Kunden noch weiter steigern“, heißt es vom Startup.

Im Januar des vergangenen Jahres hatte Nathan Zielke DreamCheaper zusammen mit Leif Pritzel gegründet. Sie konkurrieren mit dem Hamburger Startup Triprebel und dem US-Unternehmen Tingo. Zehn Mitarbeiter arbeiten momentan für das Startup.

Leif Pritzel erklärte vor Kurzem im Gründerszene-Interview, wie DreamCheaper konkret funktioniert:

„Unsere Nutzer buchen ihre Hotels, wo immer sie mögen. Danach leiten sie ihre Buchungsbestätigung an unsere Adresse weiter. Wir prüfen dann automatisiert täglich, ob eine bessere Rate für dasselbe Zimmer verfügbar ist und buchen in Absprache mit dem Kunden automatisch um. Unsere Kunden schlafen so stets in genau dem Hotel und Zimmer, das ursprünglich gebucht wurde – zahlen aber den niedrigstmöglichen Preis. Die Umbuchungen sind möglich, weil sie einen flexiblen Tarif gewählt haben. Wir behalten dann 20 Prozent von dem eingesparten Betrag ein.“

Bild: DreamCheaper