Das Management-Team: Alexander Köth (links) und Tim Wegner

Das Berliner Startup Minodes hat eine Million Euro an Fördergeldern eingesammelt. Das Geld stammt von der Investitionsbank Berlin (IBB) und besteht zu einem Drittel aus Zuschüssen sowie zu zwei Dritteln aus Darlehen. Mit der Finanzspritze will das Jungunternehmen seine Analyse-Technologie für den stationären Handel weiter ausbauen.

Das B2B-Startup analysiert Kundendaten für Einzelhändler. Die Bewegungen von Kunden und Besuchern in Geschäften werden anhand der Wlan-Signale ihrer Smartphones erfasst und anschließend ausgewertet. Händler können durch die gewonnenen Informationen beispielsweise Marketingstrategien an das Verhalten der Kunden anpassen. Nach eigenen Angaben ist das Startup in zwölf Ländern aktiv und betreut 50 Kunden. Im Januar 2016 will Minodes in den USA an den Markt gehen.

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Im März 2014 sammelte Minodes das erste Mal Geld ein: Project A Ventures und Berlin Technologie Holding (BTH) investierten eine Million Euro. Im August dieses Jahres gab es die zweite Million: Neben Project A und BTH beteiligte sich auch die KfW.

Gegründet wurde Minodes von Christian Eggert, Tim Wegner und Alexander Köth im Jahr 2013. Eggert verließ das Startup zum Jahresende 2014 und launchte im Januar dieses Jahres den Lebensmittellieferdienst Bonativo.

Bild: Minodes