German Accelerator, Silicon Valley, New York

German Accelerator startet in New York

Der German Silicon Valley Accelerator ändert seinen Namen und heißt fortan nur noch German Accelerator. Der Grund: Ab Juli 2014 hat das 2011 gestartete Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums über einen zweiten Standort in New York.

Außerdem hat der Accelerator 16 neue Startups ausgewählt: Zwölf Gewinner werden für das Programm ins Silicon Valley und nach San Francisco geschickt, vier weitere Startups dürfen für das Programm nach New York fliegen.

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Der German Accelerator unterstützt Startups beim Eintritt in den US-amerikanischen Markt. Das Programm dauert jeweils drei bis sechs Monate. In Workshops und Seminaren werden die Startups mit IT-Konzernen sowie Venture-Capital-Gebern zusammengebracht. Sie werden während des Aufenthalts von Mentoren begleitet und gecoacht, auch Arbeitsplätze werden zur Verfügung gestellt. Die Teilnahme ist für die Startups kostenlos. Allerdings müssen sie ihren Aufenthalt weitestgehend selbst bezahlen. Geschäftsanteile müssen nicht an den German Accelerator abgegeben werden.

Seit der Gründung vor zweieinhalb Jahren hat der German Accelerator 250 Bewerbungen erhalten und daraus 40 Startups für sein Programm ausgewählt. Die folgenden zwölf Startups nehmen an dem Programm im zweiten Halbjahr 2014 im Silicon Valley und San Francisco teil:

  • CliqMeet bietet ein Tool für interaktive Webinare und Online-Meetings. Das Tool funktioniert mit HTML5-Technologie ohne Installation.
  • Elefunds will das Online-Fundraising revolutionieren. Mit der Elefunds-Software können Kunden beim Onlineshopping ihre Kaufbeträge aufrunden und an gemeinnützige Organisationen spenden.
  • Mit Keeeb lassen sich digitale Informationen entdecken, sammeln und organisieren.
  • Das Big-Data-Startup Kreditech bietet mit einer proprietären Scoring-Technologie weltweit Online-Finanzdienstleistungen an.
  • Luuv hat ein Kamera-Stativ für Kameras und Smartphones entwickelt, mit dem sich wackelfreie Bilder in Aktion knipsen lassen.
  • MapCase bietet eine GPS-Tracking-App für Outdoor-Sportarten. Durch Gamification werden die Nutzer zu mehr Bewegung motiviert.
  • OnPage.org vertreibt Analyse-Tools mit denen Webseiten, Online-Shops und die Suchmaschinen-Ergebnisse optimiert werden können.
  • PlagScan ist eine Online-Plagiat-Software.
  • Silicon Radar entwickelt und vertreibt hochintegrierte Millimeter-Wave-Schaltungen (MMICs), die beispielsweise für Radarlösungen oder Phased-Array-Systeme verwendet werden können.
  • SmartExergy entwickelt Produkte rund um eine Funksensorik zur modularen Überwachung von Photovoltaikanlagen.
  • TradeMachines ist eine Auktionsplattform für Industriemaschinen (und basiert auf dem Lean-Startup-Prinzip).
  • Webpgr ist eine kreative Plattform, mit der interaktive und interagierende Webseiten gebaut werden können.

G Tipp – Lesenswert bei Gründerszene Elefunds-Gründer Yannick-Sonnenberg: Der Mann von der Forbes-Liste.

Diese vier Startups werden an dem Programm in New York teilnehmen:

  • Intraworlds unterstützt international tätige Unternehmen bei der Umsetzung von Talent-Sourcing-Strategien.
  • Stagelink will das „Kickstarter für Konzerte“ sein. Auf der Plattform können Musikfans voten, in welcher Stadt eine Band ein Konzert geben soll.
  • Testbirds bietet „Crowdtesting“ an, lässt also Apps und Webseiten von der Crowd testen (und sammelte jüngst einen Millionenbetrag ein).
  • Wywy hat eine Technologie entwickelt, mit der sich TV und Online-Werbung durch Echtzeit-TV-Daten verknüpfen lassen. Die US-Pläne gab das Startup schon im Dezember bekannt.
Bild: Panthermedia / Ethiopia